
CIA-Direktor trifft Vertreter von Kubas Innenministerium

CIA-Direktor John Ratcliffe besuchte am 14. Mai 2026 ‒ an der Spitze einer US-Delegation ‒ Havanna, wo er sich mit Vertretern des kubanischen Innenministeriums traf, wie die Regierung der Karibikrepublik mitteilt. Eine diesbezügliche Erklärung der Regierung der "Insel der Freiheit", die auf der Webseite der Kommunistischen Partei Kubas veröffentlicht wurde, besagt:
"Auf Anfrage der US-Regierung, eine Delegation unter der Leitung von CIA-Direktor John Ratcliffe in Havanna zu empfangen, genehmigte die Führung der Revolution diesen Besuch und das Treffen mit seinen Kollegen aus dem Innenministerium."
Kubas Behörden betonten weiter, dass das Treffen am Donnerstag "vor dem Hintergrund der komplexen bilateralen Beziehungen" zwischen den beiden Ländern stattfand und der Förderung des politischen Dialogs zwischen beiden Ländern diente. Laut der Erklärung legte die kubanische Seite während der Gespräche Daten vor, die "eindeutig beweisen", dass Kuba keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellt und auch keine Grundlage für die Aufnahme des Landes in die US-Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus besteht. Wörtlich heißt es in der Erklärung:
"Die Insel beherbergt, unterstützt, finanziert und toleriert keine terroristischen oder extremistischen Organisationen, und es gibt keine ausländischen Militär- oder Geheimdienststützpunkte auf ihrem Territorium."

In der Erklärung hieß es außerdem, Kuba habe niemals feindselige Aktivitäten gegen die USA unterstützt und werde grundsätzlich nicht zulassen, dass sein Territorium überhaupt für Aktionen gegen jegliche andere Staaten genutzt werde.
Die Teilnehmer des Treffens bekräftigten Berichten zufolge ihr gemeinsames Interesse an einer Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden – "im Interesse der Sicherheit beider Länder sowie der regionalen und internationalen Sicherheit".
Washington setzte Kuba im Januar 2021, in den letzten Tagen der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump, auf die US-Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus. Havanna forderte wiederholt die Streichung des Landes von der Liste und wies darauf hin, dass die Entscheidung politisch motiviert sei.
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