Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Europa bereitet sich zur Aggression gegen Russland vor

6.07.2026 20:56 Uhr
20:56 Uhr
Gouverneur: Flugabwehr zerstört zwölf ukrainische Drohnen im Anflug auf AKW Kursk
Ukrainische Truppen haben versucht, einen Meiler des Atomkraftwerks Kursk anzugreifen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein fing die russische Flugabwehr zwölf Drohnen ab.
Eine der Drohnen traf nach vorläufigen Angaben den Kühlturm des im Bau befindlichen zweiten Meilers. Das System des Kühlturms wurde noch nicht in Betrieb genommen, betont Chinstein. Der Betrieb des AKW wurde nicht gestört.
20:39 Uhr
Trump: Lösung des Konfliktes "näher als viele denken"
Die Lösung des Ukraine-Konfliktes ist "näher als viele denken", erklärt US-Präsident Donald Trump gegenüber Journalisten im Weißen Haus. Trump betont erneut, er habe acht Kriege beendet, und der Ukraine-Konflikt hätte am wenigsten kompliziert geschienen. Trotzdem glaubt er, dass die Beilegung "näher als viele denken" ist. Nach dem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei Trump sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle.
20:20 Uhr
Peskow: Dank des Westens ist die Sonderoperation nun ein echter Krieg

RT Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung erklärt, der Konflikt in der Ukraine habe ursprünglich als militärische Sonderoperation begonnen, sei jedoch aufgrund der militärischen Unterstützung des Westens für Kiew inzwischen zu einem echten Krieg eskaliert.
"Es herrscht Krieg. Es ist ein echter Krieg. Wissen Sie, warum es jetzt ein echter Krieg ist? Ursprünglich war es noch eine militärische Sonderoperation. Und sie geht als Krieg weiter, weil hinter Kiew sowohl Berlin als auch Paris, Den Haag und Oslo stehen – leider auch Washington –, denn diese helfen ihnen, mithilfe ihrer Satelliten Ziele anzuvisieren, und sie helfen ihnen, ausländische Waffen über ihre gesamte Infrastruktur auf ihre Ziele zu richten", so Peskow.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:59 Uhr
DVR: Neun Menschen in vergangener Woche wegen ukrainischer Angriffe tot
In der vergangenen Woche sind neun Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Daria Morosowa, Menschenrechtsbeauftragte der Region. Außerdem erlitten 50 Menschen Verletzungen.
Nach ihren Angaben wurden seit dem Jahr 2014 insgesamt 16.873 Einwohner, darunter 1.073 Kinder, verletzt.
19:42 Uhr
Gebiet Omsk erstmals von ukrainischen Drohnen angegriffen – Ölraffinerie im Visier
Ukrainische Drohnen haben eine Ölraffinerie im Gebiet Omsk angegriffen, wie Gouverneur Witali Chozenko mitteilt. Ihm zufolge schoss die Flugabwehr den Großteil der unbemannten Flugzeuge ab. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten oder Verletzten. Ob die Raffinerie beschädigt wurde, präzisiert der Gouverneur nicht.
Am Montagmorgen erklärte Chozenko, dass ukrainische Drohnen erstmals über dem Gebiet Omsk abgeschossen wurden.
19:15 Uhr
RIA Nowosti: Russland erhält Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes
Russlands Geheimdienste haben Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsbehörden. Die Quelle der Agentur erklärte dazu:
"Russischen Geheimdiensten gelang es, Zugang zu Datenbasen des ukrainischen Militärgeheimdienstes zu erhalten, nämlich zum Telefon eines der Administratoren einer bekannten Ressource der GUR, die unsere Militärangehörigen zum Überlaufen aufgerufen hatte."
Angaben der Quelle zufolge habe der ukrainische Militärangehörige Russland den Zugang zu seinem Telefon für einen Geldbetrag gewährt, der seinem Gehalt beim GUR entsprach. Gegenwärtig werden die Daten ausgewertet, so die Quelle weiter.
18:43 Uhr
Vize-Außenminister Rjabkow hält Militarisierung in Europa für Vorbereitungen zu Aggression gegen Russland

Soldaten während einer NATO-Übung in Deutschland. Aufnahme vom 18. Februar 2026Joern Pollex / Gettyimages.ru Die europäische Militarisierung kann man kaum anders interpretieren als als Vorbereitung zu einer militärischen Aggression gegen Russland, meint Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister. Ihm zufolge dienen Erklärungen aus Europa über die Bereitschaft zum Dialog mit Moskau als "Ablenkungsmanöver". Die EU-Länder möchten Zeit gewinnen, um ihr militärisches und industrielles Potenzial auszubauen.
Außerdem beabsichtigt die EU, ihre Rolle als "militarisierte Vorhut des antirussischen Westens" zu stärken und die Ukraine als Instrument des anhaltenden militärischen Drucks auf Russland zu erhalten, führt Rjabkow hinzu.
18:08 Uhr
Ukrainische Drohne greift Kühlturm am AKW Kursk an
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kühlturm des im Bau befindlichen Meilers am Atomkraftwerk Kursk angegriffen, berichtet Sergei Lichatschow, der Chef des staatlichen Unternehmens Rosatom. Ihm zufolge wurden zudem Drohnen nahe den Atomkraftwerken Leningrad und Smolensk beobachtet:
"Insgesamt leidet natürlich die gesamte Atombranche der Russischen Föderation derzeit unter den Folgen der ukrainischen Angriffe."
17:34 Uhr
Russland über Washingtons Position zu Ukraine skeptisch
Russland wird beobachten, welche Position die USA nach dem anstehenden NATO-Gipfel in Ankara zum Ukraine-Konflikt einnehmen werden, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Sergei Rjabkow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt er:
"Für uns ist es offensichtlich: Versuche der Gegner einer politischen Regulierung und der europäischen Kriegspartei, das zu vereiteln, was auf Grundlage unserer Zustimmung zu den Vorschlägen der USA in Anchorage getan werden könnte, nehmen zu. Warten wir die Ergebnisse des NATO-Gipfels ab und sehen wir, was die US-Administration formuliert, dann wird es klarer. Bisher ist es ein großes Fragezeichen."
Rjabkow fügte hinzu, dass Russland die Beteiligung der USA am Ukraine-Konflikt verurteilt:
"US-Amerikaner wissen, dass wir das nicht akzeptieren. Entsprechende Signale werden intensivst an Washington weitergeleitet."
16:52 Uhr
"Horrorgeschichten" – Peskow zu Behauptungen, Moskau plane Angriff auf Polen

RT Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung Berichte zurückgewiesen, wonach Moskau einen Angriff auf Polen plane, und bezeichnete sie als "Horrorgeschichten".
Allerdings sollte es Polen trotzdem zu denken geben, da auf seinem Territorium Drohnen montiert werden, die gegen Russland und seine Truppen eingesetzt würden. "Ich würde nicht so weit gehen, mich als eine Art Weltuntergangsprophet zu bezeichnen, aber es ist eine Tatsache, dass genau das auf polnischem Territorium geschieht. Sie erinnern sich sicherlich an die Veröffentlichung unseres Verteidigungsministeriums mit einer Liste von Unternehmen, in der Standorte in zahlreichen europäischen Ländern aufgeführt waren", erklärte der Sprecher des Präsidenten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


