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Liveticker Ukraine-Krieg: Pentagon-Chef vermutet NATO-Russland-Krieg im Falle einer Niederlage Kiews

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Pentagon-Chef vermutet NATO-Russland-Krieg im Falle einer Niederlage KiewsQuelle: Legion-media.ru © Bihlmayerfotografie
  • 29.02.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:59 Uhr

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB: Viele CIA-Basen in Ukraine aktiv

    Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, bestätigt, dass es auf dem Gebiet der Ukraine zahlreiche CIA-Stützpunkte gibt. Auf die Frage eines Journalisten des Senders Perwy Kanal, wie viele CIA-Basen sich tatsächlich in der Ukraine befänden, antwortete Bortnikow wie folgt:

    "Viele. Sie sind schon vor langer Zeit dorthin gekommen und nutzen ihre Ressourcen, damit sie selbst und Vertreter der ukrainischen Geheimdienste die schmutzige Arbeit machen, über die wir heute sprechen."

    Ihm zufolge nutzten die US-Amerikaner, Briten und Franzosen die Ukraine für ihre Zwecke.

  • 21:21 Uhr

    Sacharowa bezeichnet Äußerungen des Pentagon-Chefs über NATO-Russland-Krieg als wahnsinnig

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte die Aussage von Pentagon-Chef Lloyd Austin, dass die Niederlage der Ukraine einen direkten militärischen Zusammenstoß zwischen Russland und der NATO zur Folge haben könnte. Laut Sacharowa sei das wahnsinnig. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb die Diplomatin:

    "Ist dies eine direkte Bedrohung Russlands oder ein Versuch, eine Ausrede für Selenskij zu finden? Beides ist wahnsinnig. Aber nun kann jeder sehen, wer der Aggressor ist – es ist Washington."

  • 20:54 Uhr

    DVR: Zwei Frauen bei ukrainischem Beschuss verletzt

    Die Zahl der Zivilisten, die in der Volksrepublik Donezk durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden, ist auf zwei gestiegen. Dies meldet die Vertretung der DVR beim gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine. Demnach seien zwei Frauen, geboren in den Jahren 2003 und 1992, in der Stadt Gorlowka verwundet worden.

    Überdies sei ein 1953 geborener Mann durch die Detonation eines explosiven Gegenstands in der Stadt Mariupol verletzt worden, hieß es.

  • 20:29 Uhr

    Scholz wird Preisgabe von Geheiminformationen vorgeworfen

    Bundeskanzler Olaf Scholz wird des "eklatanten Missbrauchs von Geheimdienstinformationen" beschuldigt, nachdem er am 27. Februar enthüllt hat, dass das britische Militär in der Ukraine am Abschuss von Storm-Shadow-Langstreckenraketen beteiligt ist. Der Telegraph zitiert in diesem Zusammenhang den CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen mit den Worten:

    "Die Erklärung des Kanzlers über die angebliche Beteiligung Frankreichs und Großbritanniens beim Einsatz von Langstrecken-Marschflugkörpern, die in der Ukraine eingesetzt werden, ist völlig unverantwortlich."

    Tobias Ellwood, früherer Vorsitzender des britischen Verteidigungsausschusses, äußerte sich laut der Zeitung wie folgt:

    "Dies ist ein eklatanter Missbrauch von Geheimdienstinformationen, der absichtlich dazu dient, von Deutschlands Zögern abzulenken, die Ukraine mit einem eigenen Langstrecken-Raketensystem zu bewaffnen."

    Scholz hatte erklärt, dass sein Land Kiew nicht mit Taurus-Raketen – dem deutschen Pendant zu Storm Shadow – beliefern werde, da dies die Präsenz deutscher Militärs in der Ukraine erfordern würde. Zur Begründung hatte er auf das Vorgehen Großbritanniens und Frankreichs in dieser Frage verwiesen: Der Kanzler fasste zusammen, dass Berlin, wenn es dem Beispiel Londons folgen täte, zu einer Konfliktpartei würde.

  • 19:52 Uhr

    Pentagon-Chef vermutet NATO-Russland-Krieg im Falle einer Niederlage Kiews

    Pentagon-Chef Lloyd Austin glaubt, dass die Niederlage der Ukraine zum Beginn eines Krieges zwischen Russland und der NATO führen könnte. Dies erklärte er bei einer Anhörung des Ausschusses für Streitkräfte des US-Repräsentantenhauses, die auf YouTube übertragen wurde:

    "Ehrlich gesagt, glaube ich, dass die NATO im Falle einer Niederlage der Ukraine einen Krieg mit Russland führen wird."

    Austin zufolge werde Putin im Falle eines Sieges Russlands "nicht aufhören." Die baltischen Staaten seien besorgt, "ob sie nicht die nächsten sein werden."

  • 19:37 Uhr

    Statt nach Kiew: Ungarn liefert Waffen an die Republik Tschad

    Die ungarische Regierung weigerte sich, 18 Millionen US-Dollar an den Europäischen Friedensfonds zu überweisen, und wird sie für die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Stabilität im Tschad verwenden. Dies gab der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó, bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem tschadischen Amtskollegen Mahamat Saleh Annadif in Budapest bekannt:

    "Wir haben beschlossen, diese 18 Millionen US-Dollar für die Stärkung der Sicherheit im Tschad, für den Aufbau einer neuen Bildungseinrichtung zur Ausbildung von Armeeoffizieren im Tschad und für die Verbesserung der Fähigkeiten der tschadischen Streitkräfte zu verwenden."

    Szijjártó zufolge setze sich Ungarn für eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine ein und habe deshalb "nicht zugestimmt, dem Europäischen Friedensfonds" das Geld zuzuweisen. Er erinnerte daran, dass Ungarn ein umfangreiches Programm zur wirtschaftlichen und sozialen Unterstützung des Tschads aufgenommen habe.

  • 18:57 Uhr

    Ukrainische Drohne über Krim zerstört

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben über der Halbinsel Krim eine flugzeugähnliche ukrainische Drohne liquidiert. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Das Ressort präzisierte:

    "Am 29. Februar gegen 15.45 Uhr wurde der Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff unter Verwendung von Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben."

  • 18:15 Uhr

    Putin warnt NATO vor Gefahr eines Nuklearkonflikts

    Im Rahmen seiner alljährlichen Rede vor der Föderalversammlung beschuldigt Wladimir Putin den Westen, Russland von innen zerstören zu wollen. Zudem warnt der Präsident der Russischen Föderation die NATO-Staaten vor einer Truppenentsendung in die Ukraine. Die Konsequenzen aus einem solchen Schritt wären tragisch.

    "Sie sollten endlich begreifen, dass auch wir über Waffen verfügen, die Ziele auf ihrem Territorium treffen können."

    Mit solchen Drohgebärden schaffe der Westen die Gefahr eines Nuklearkonflikts. Eine Eskalation und ein Einsatz von Atomwaffen könnten zur "Auslöschung der Zivilisation" führen. Zugleich wies Putin die Behauptungen, dass Russland den Westen angreifen wolle, als "Blödsinn" zurück. Sein Land werde vielmehr für seine eigene Sicherheit aufrüsten und seine westliche Flanke gegen die Bedrohungen der NATO-Erweiterung stärken.

    Den USA bietet Putin erneut einen Dialog zur strategischen Sicherheit in der Welt an. Eine starke globale Ordnung sei ohne ein starkes Russland nicht möglich.

  • 17:53 Uhr

    EU-Parlament fordert mehr Militärhilfe für Kiew

    Das EU-Parlament fordert Brüssel auf, der Ukraine alles zu geben, was sie zu einem Sieg benötigt. In einer am Donnerstag in Straßburg mit 451 Ja-Stimmen, 46 Nein-Stimmen und 49 Enthaltungen verabschiedeten Resolution spricht sich die Mehrheit der Parlamentarier gegen "selbst auferlegte Beschränkungen der Militärhilfe für die Ukraine" sowie für eine härtere Durchsetzung der Sanktionen gegen Russland aus.

    Im Text steht unter anderem, dass der Krieg die geopolitische Lage in Europa und Europa selbst grundlegend verändert habe. Es gebe immer noch große Unterschiede in der Höhe der militärischen Unterstützung zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Als besonders wichtig für das ukrainische Militär bezeichnen die Abgeordneten Luftabwehrsysteme, Langstreckenraketen wie Taurus, aber auch Artillerie und Munition. Die EU-Länder sollten "unverzüglich" zusammen mit Rüstungsunternehmen eine erhöhte Produktion und Lieferung sicherstellen.

    Darüber hinaus wird ein rechtlicher Rahmen gefordert, der es ermöglichen soll, von der EU eingefrorenes russisches Staatsvermögen zu beschlagnahmen und für den Wiederaufbau der Ukraine sowie zur Entschädigung der Kriegsopfer zu verwenden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.